Mein Krebs und der Weg zu Gott
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29.05.2010
Heute vor 37 Jahren an einem Dienstag erblickte ich das Licht der Welt. Meine Kindheit war nicht ganz so einfach, Erziehung alte Schule, geschadet hat es mir nicht. Mein Vater war immer am arbeiten, meine Mutter war auch berufstätig. Zweimal im jahr fuhren wir in den urlaub und jedes Wochenende zum Campingplatz, aber sonst war meine Kindheit angenehm, solange ich keinen Mist baute, und das habe ich viel. Schulbildung war eine normale, die reichte auch, zu der damaligen zeit. Heute bringt dieser Abschluss nichts mehr, soll sagen, ich habe einen ganz normalen Hauptschulabschluß.
Meine Jugend war geprägt von Rebellion, so oft ich konnte, habe ich Mist gebaut, bekamm dafür auch ordentlich Dresche, aber egal.
Vieles war dabei, Diebstahl,Hehlerrei,Sachbeschädigung und, und, und... Vieles musste ich erleiden, Tod des ungeborenen und meiner Freundin, Tod eines weiteren Kindes und jahre später meiner damaligen Freundin, mit der ich nicht mehr zusammen war. Mein leben glich einer Achterbahn, mal rauf und runter. Öfters ging es abwärts, was ich mir nie eingestehen wollte. Alkohol, Drogen war meine medizin. Abhängig war ich nicht, aber ich nutzte jede Möglichkeit mir den Kahn voll laufen zulassen, und wenn es nur ein langweiliger Fernsehfilm war, selbst das war ein Grund sich einen zu geben. Harter Alkohol war nicht oft darunter, meistens Bier. Ansonsten Mischgetränke im verhältnis 3:1. Drei Teile Alkohol und ein Teil Cola. Arbeit war für mich ein wichtiger teil. Wenn ich Arbeitslos war, und das war ich öfters, standen Nebenjobs oder Schwarzarbeit an. Am schaffen war ich immer, auch wenn es nicht vollzeit war. Alkohol kostet geld. Ab und zu musste mal die Miete dran glauben und wurde flüssig gemacht, oder mal ne Stromrechnung. Es passierte öfters das mal der Strom abgestellt wurde. Mein leben war eine Achterbahn, nach dem Mist den ich durch gemacht habe. Mein leben lief aus der Bahn. Zwischendurch war ich mal selbständig, aber nach einen Jahr schmiss ich alles aus persönlichen Gründen hin. Ich fand ziemlich schnell eine Beschäftigung mit der ich zufrieden war. Beruf Koch. Vorteil ist man hat was zu essen und was zu trinken, meistens Bier. So sparte man dann Geld für zuhause.
2000 machte ich eine Umschulung zum Koch, ein Betriebspraktikum gehörte auch dazu, in einem sehr guten betrieb. Es war immer eine super stimmung. Bier floß immer gut nach. Mittlerweile war meine tagesportion eine Kiste 0,33 Flaschen plus das was auf der Arbeit floß. Nüchtern Autofahren konnte ich nicht mehr. Mein leben war nicht besonders. Wie ein Rock´n Roller konnte man sagen, Sex, Drugs and Alkohol. Nach der Umschulung, versuchte ich mich als Kurierfahrer, ging aber auch schief, dank meiner damaligen Freundin, ich hing zu sehr an ihr und ließ den beruf schleifen.
Dann 2003, ich war 30 Jahre, begann sich mein Leben zu ändern. Am 13.07 lernte ich meine Frau kennen, über eine RTL Chat, wir simsten den ganzen tag, abends telefonierten wir kurz. Ich schmiss in Siegen alles hin, und zog zu ihr nach Schwerin. Ein neuanfang in mein leben dachte ich. Aber es wurde nichts daraus, obwohl Schwerin wunderschön ist. Ich mochte diese Stadt, aber ich fand keine Arbeit, so ging es nach einem halben Jahr wieder zurück nach Siegen, wo ich schon wieder arbeit hatte.
Zwar wurde ich hier auch wieder arbeitslos, aber ich hatte immer die Möglichkeit geld zu verdienen und wenn es mit Buntmetall war. Uns ging es immer gut. 2004 wurde meine Tochter Maxime geboren, 2005 heirateten wir und 2007 die Zwillinge Yanic und Finley. Mein leben war normal, wie jedes Eheleben, es gab mal Streit und man vertrug sich.
2006 zogen wir nach Struthütten, und fühlten uns sehr schnell wohl und zuhause. Alles normal, ich hatte Arbeit, verdiente nicht die Welt, bekamen noch hartz4 dazu. Lebten sehr sparsam und konnten uns dadurch einiges leisten. So vergingen die nächsten Jahre. Die geburtstage wurden immer schön kräftig gefeiert, mal einen Grund zum saufen, denn seit ich meine Frau habe, ging mein Alkoholgenuss drastisch nach unten, auf null. Zu Geburtstagen wurde was getrunken aber sonst während der Woche nichts mehr.
Im April 2009 kam die Wende, Diagnose Krebs.
Bauchspeicheldrüsenkrebs, heilungschancen stehen nicht besonders gut, aber ich verliere nicht die Hoffnung. Die ganzen Jahre, hatte ich nie was besonderes an Krankheiten gehabt. Genoß mein leben, vielleicht zu gut, mit Alkohol, Zigaretten und viel viel Essen.
Mein Geburtstag 2009 wurde nicht gefeiert, ein paar Tage vorher hatte ich meine erste Chemo-. Das feiern macht keinen Spaß mehr, seit dem ich weiß, ich habe Krebs. Das Leben hat sich geändert. Krebs mit 36 Jahren, aber ich dachte es wird schon, spätestens Dezember bin ich wieder am Arbeiten. Heute haben wir den 29.05.2010 ich werde 37 Jahre, lebe mit Krebs, oder seinen nebenwirkungen, den er ist entfernt worden, aber die werte spielen verrückt. Am arbeiten bin ich immer noch nicht, habe letzte Woche Rente beantragt, das heißt, so schnell wird das nichts mehr arbeiten. Die Chemo- die angesetzt war, musste ich abbrechen, ich habe sie kräftemässig nicht mehr geschafft.
Mein Leben verlief bis 2003 wie eine Achterbahn, bis 2009 ganz geordnet, als liebender Ehemann und Vater, ab 2009 wieder wie eine Achterbahn. Eine Achterbahn der gefühle, ich habe mich verändert, seitdem mehr zum Negativen als zum positiven. Wieviele eigene geburtstage darf ich noch erleben?? Die Frage stell ich mir heute. Eine Antwort, kann ich nicht geben. Ich kann nur sagen, das ich mein leben mit meiner Familie jetzt geniessen werde, solange ich noch kann.

Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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