Mein Krebs und der Weg zu Gott
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CT Ergebniss vom 12.Juli
Das letzte CT war am 12. Juli dieses Jahres, ich habe mich erfolgreich dagegen gewehrt irgendetwas davon zu erfahren , ich hatte s schon total vergessen, das da mal was war. Ganz vergessen sollte ich es nicht. Bei einem Routinebesuch bei meiner Ärztin, bekam ich zu hören, das mein Onkologe vermisst und er gerne mal mit mir reden würde, aber nur positives meinte sie.
Na gut meinte ich, es wird schon wieder mal zeit für ein CT, da kann man direkt mit ihm ein paar Worte reden. Zuhause rief ich direkt an.  Freundlich wie man es gewohnt war, wurde man am Telefon begrüßt, der nächste Termin am 29. Oktober, 8 Uhr 30. Kein Problem, schönes Wochenende noch und bis nächsten Freitag, meinte ich noch. Ich fing an zu grübeln, was heißt positiv? Positiv heiß eigentlich nur gutes. Gutes für wen? Für den Arzt um mir eine neue Chemo- aufzuschwatzen, für den Bestatter das er wieder was verkauft bekommt, oder gut für mich das ich es bald hinter mir habe, an anderes konnte ich nicht denken, den die Schmerzen in der Schulter wurden manchmal unerträglich, so das ich mir wünschte es wäre schon alles vorbei. Man sollte nicht so denken, das weiß ich selber, aber wenn man nicht mehr kann, was dann.
Es sind manchmal tage, da stehe ich morgens schon auf, und es fühlt sich an, als würde einer einen Schraubstock um die Schulter legen und zudrehen. Es fühlt sich taub und schwer an, der Arm wird nach unten gezogen, man kann nichts machen. Ich liege dann vor der Heizung, mit dem Rücken zum Heizkörper, das lindert den Schmerz ein wenig aber nicht viel, man weiß nicht wie man schlafen soll, man kann nicht mehr, die Schmerztabletten zeigen keine Wirkung, man will eigentlich nicht mehr, man will nur noch das das alles aufhört, am liebsten sterben, damit man so was nicht mehr ertragen muss. Man denkt daran, obwohl man es nicht sollte, aber es zieht einem die Lebensqualität raus, das glaubt keiner, man kann nichts machen, man ist gereizt, man ist vom schmerz genervt. Alles bringt einen schnell auf die Palme, lässt die nerven dünn erscheinen und dünn werden, keine schöne zeit. Eine zeit in dem man alles aufgeben möchte, die Familie verlassen will, damit es ihr besser geht, aber man macht es nicht. Die Hoffnung gibt man nicht auf, und ich setze die Hoffnung auf dem 29. Oktober beim Gespräch mit meinem Onkologen. Zwei tage vor dem Termin habe ich mir einen Taxischein geholt, nur für die Hinfahrt, Rückfahrt brauche ich nicht, meine über alles geliebte Frau kommt zu mir, wenn die Kinder im Kindergarten sind. Taxi ist bestellt, für viertel vor acht, die tage werden wieder länger, man fängt wieder an zu denken, an Blödsinn zu denken. Man macht sich seine eigene Gedanken, über das was kommt. Der Freitag ist da, ich esse nichts, weil ich vergessen habe, was gemacht wird. Zwanzig vor acht stehe ich an der Strasse, der Wind weht mir ins Gesicht, es ist nicht kalt aber auch nicht warm, es ist angenehm draußen.  
Das Taxi ist da, eine neue Fahrerin, ich lass sie erstmal suchen, habe meinen spaß, sie fährt die Strasse auf und ab, nach dem dritten male wenden, winke ich ihr zu. Sie kommt. Geredet wird viel, über Kinder, Krankheit. Es tut aber gut. Taxifahrer sind die besten Seelsorger, bei meinem Taxi unternehmen jedenfalls so. Freue mich immer wieder mit ihnen zu fahren.
Seit gut einem halben Jahr war ich nicht mehr mitten in Siegen, ob sich da was verändert hat. Ich komme mir vor, als wäre ich in einer fremden Stadt, vieles ist nicht mehr so wie es mal war. Ein halbes Jahr ist vergangen, warum sollte ich auch nach Siegen fahren, bis Eiserfeld zur Metro reichte immer. Ich stehe vor dem Aufzug, ein wenig komisch ist mir, was wird er sagen….
Oben angekommen, werde ich freundlich begrüßt, guten morgen Herr Meier, kommt es mir entgegen. Sie kennen mich noch, ich werde ins Labor geschickt, Blutabnahme, dann geht es ins Wartezimmer, bitte warten. Es hat sich vieles getan, es wurde einiges verändert, es ist noch schöner geworden, ich meine es ist neu gestrichen worden und die Toiletten sind neu.
Ich nahm mein neues Testament und begann zu lesen. Lass ein paar Stellen öfters durch. Die zeit verging ganz langsam, das Wartezimmer füllte sich. Die meisten waren hier für ihre Chemo-, ich kannte das schon, man saß hier und wartete bis das, das zeug fertig war und angeschlossen wurde, dann ging es in einem großem Raum, und ließ es über sich ergehen. Heute gehörte ich nicht dazu, ich sollte nur zum reden kommen. Mein Frau kam dazu, wir saßen erstmal getrennt, aber sobald was frei wurde saß ich neben ihr. Ich brauchte sie in meiner Nähe, ich weiß nicht warum, aber ich hatte das erste Mal Sehnsucht in diesen Räumen nach meiner Frau. Sie hatte ein neues “Neues Testament“, was einfacher zu lesen sein sollte, wir verglichen einige Stellen. Es war einfacher zu lesen. Wir mussten ziemlich lange warten, wir dachten schon daran das meine Frau mich wieder alleine lässt und ich mit dem Taxi zurückfahren muss. Das sie die Kinder aus dem Kindergarten holen muss. Der Termin war für halb neun, jetzt hatten wir schon 10 Uhr. Der Onkologe schaute ins Zimmer, und versuchte mich wie schon im Frühjahr aus dem Kopf aufzurufen, was ihm immer noch nicht gelang. Man hat ja so einen seltenen Namen, das man ihn vergisst.
Auf dem Weg zu seinem Zimmer sahen wir eine Frau wieder, die Türkin, die mit der riesen geduld. Sie sah gar nicht gut aus, sie hat schwer abgebaut, seit Frühjahr. Was macht der Krebs mit einem dachte ich, man ist ihm völlig hilflos ausgeliefert, machtlos gegen ihn.  Krebs zeigt einem immer wieder das wir nicht alles bekämpfen können, gegen den sind selbst wir machtlos.
Wie setzten uns auf die Stühle, plauderten ein wenig, dann fing er an, die Unterlagen zu suchen, nichts hat sich verändert, auch das geordnete Chaos auf seinem Schreibtisch. Es sieht alles gut aus, sagte er etwas ungläubig, alles gut. Die Tumormarker sind gut, die Lymphknoten sind gut, und das alles nach 4 Sitzungen Chemo-, unglaublich, wie das bei ihnen anschlägt, es sieht alles gut aus, na gesund werden sie nicht mehr, aber es sieht gut aus. Er wiederholte es immer wieder und wieder, als ob er das selber nicht glauben könnten. Es sieht alles gut aus. Na damit kann man doch leben, einmal im Jahr, 4 Chemositzungen und fertig, wenn sie immer so gut anschlagen, und das machen wir dann 20 Jahre lang. Wenn weiter nichts ist, dachte ich mir, die schaffe ich auch noch irgendwie. Es sieht gut aus, sagte er noch einmal. Wir redeten auch noch über die Psychologien, ich meinte die hat sich immer noch nicht gemeldet, kennen sie noch einen der in der Fachrichtung was macht. Nein sagte er, die sind ganz selten, viele wollen sich das nicht antun, aber sie sind doch in einer gesunden Gemeinde oder Versammlung, da gibt es doch auch welche die gut zuhören können, versuchen sie es damit. Es sieht alles gut, aber zur Sicherheit will ich noch mal eine Aufnahme machen, auch wegen der Lunge, wie es dort aussieht. Draußen im Wartebereich sagte er zur Schwester, machen sie einen Termin für ein CT, Herr Meier wird warten, und dann alles mitnehmen. Schönes Wochenende, und weg war er wieder. Mein Onkologe hat eine ruhige Stimme, sie klingt monoton, wenn man ihn als Wirtschaftlehrer hätte, würde man gut einschlafen können, aber sonst ist er einfach super, freundlich, sympathisch und scheut sich auch mal nicht seine Meinung zu äußern.
CT Termin ist am 19.11.2010 um 8Uhr, mal schauen was rauskommt.
Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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