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Das Ergebniss vom CT
Das Ergebniss vom CT

Heute am 16.02.2010 kam das Ergebnis.
Die Lymphknoten übern Zwergfell sind vergrößert und die Bauchspeicheldrüse ist vergrößert, die Tumormarker sind um das hundertfache erhöht.
Sie wollen einen Port legen, und dann beginnt eine neue Chemo-. Eine 24 Stunden Chemo-, mit Pumpe, einmal die Woche zwei Monate lang. Dann wird weiter gesehen, wie sie angeschlagen hat, ob es was gebracht hat. Vielleicht werden sie dann wenn es was gebracht hat, die Chemo- verlängern oder mich wieder Operieren. Wenn nicht, dann keine Ahnung was kommt, oder wie lange noch. Denn wenn die nichts bringt, kann man sich auf das Ende vorbereiten, das Leben noch genießen. Die Hoffnung ist dünn, aber ich nutze sie. Gott ist bei mir, und wird mich in dieser schweren zeit nicht alleine lassen. Ich war nicht alleine in Siegen, mein Zweitpapa hat mich begleitet, er hat im Krankenhaus noch einen anderen besucht. Als ich aus dem Sprechzimmer raus kam, schaute er mich nur an und wusste was los ist, er stellte erstmal keine Fragen. Wir gingen zum Aufzug ich hatte Schwierigkeiten die tränen zurück zu halten. Auf dem Weg runter fing ich an, zu erzählen was mir mein Onkologe erzählt hat. Ich merkte das es ihn nicht kalt ließ, er war berührt. Vielleicht werden einige Fragen, warum hat er nicht seine Eltern gefragt. Ich wollte es nicht wir hatten oder haben etwas Differenzen und es hieß, ich bräuchte mich nicht mehr zu melden. ich hätte es tun können, aber ich hatte keine Lust. Sie melden sich nicht mal zwischendurch und fragen mal, wie geht’s es dir. Da sind meine zweit Eltern besser, sie rufen öfters mal an und fragen, na wie geht’s. Ich war den Abend irgendwie froh das ich ihn dabei hatte, kann mit ihm besser reden, auch in dieser Situation hatte ich das Bedürfnis über Jesus zu reden. Bei meinen Eltern wäre ich damit abgeprallt, aber bei ihm. Wir haben auf den Weg nach hause, viel geredet, lange gebetet. Es tat gut. Er verstand mich auch, das ich nicht nach Hause wollte, meine große war noch wach, und die sollte mich nicht so sehen, ich blieb bei ihnen zu hause sitzen, wir redeten und redeten, es tat sehr gut. Es tut sehr gut zu wissen das ich solche lieben Menschen gefunden habe, zu den ich gehen kann, wenn ich reden will, oder einfach nur mal so. So gegen halb acht, hat er mich nach Hause gebracht, meine große war am schlafen, ich rief bei meiner privaten Seelsorgerin an, konnte kaum reden. Am Telefon merkte man direkt, es ging ihr nahe. ich dachte an meinen Eltern wollte sie anrufen. Versuchte zuerst meine Schwester zu erreichen, sie war leider nicht da, nur meine liebe Nichte, habe viel kraft gebraucht um nicht loszuheulen, ich bat sie Mama zu sagen, ich hätte angerufen und sie solle zurückrufen. Nach dem Gespräch ging es mir richtig beschießen. So das ich beschloss meinen Vater nur eine SMS zu schreiben, mehr konnte ich nicht mehr diesen Abend. Wollte reden und reden. Habe versucht eine liebe Glaubensschwester anzurufen, aber dort war besetzt, ich wusste sofort, mit wen sie am reden war, wie sich später rausstellte hatte ich recht. Sie kam noch vorbei, gab uns halt, wir beteten, und redeten über die Worte des Onkologen. es war eine harte Erkenntnis, das es sehr schnell vorbei sein kann, und das man noch soviel verpasst. Bis jetzt sieht es nicht gut aus, weil keiner weiß was los ist. Die Taschentücher wurden immer mehr, der Gedanke das es jetzt schon vorbei sein kann, tat weh, schmerzte sehr. Wir selber alleine, können nicht entscheiden wann wir den weg zu unserem Vater gehen dürfen, das bestimmt er alleine. Doch im inneren hoffen wir, rufen wir es zu ihm, lass es nicht geschehen, noch nicht. es wurde spät, und unsere Freundin verabschiedete sich, ich war froh, wollte schlafen, aber dann klopfte es hinten an der Tür. Der nächste Besuch war da, na die ersten Tränen in Form von Sturzbächen waren gelaufen, ich konnte auch nicht mehr, wir unterhielten uns eigentlich nur noch kurz über das Thema, dann lenkte er ab, das kann er gut, das können beide sehr gut, meine Seelsorgerin und ihr Mann, sehr liebe Menschen, mittlerweile sehr gute freunde, bei denen zuhause gehören wir zu Inventar. Es wurde spät, aber es war schön das er hier war, habe innerlich drauf gewartet das er zu uns kommt.
Die Nacht war nicht lang, bin öfters aufgewacht, konnte keinen Gedanken finden, zum einschlafen. Redete viel im stillen, mit Jesus, bat ihm um Hilfe und um Kraft. Kraft für die nächsten tage, wenn ich meine Kinder sehe, wie sie strahlen. Noch will ich mir nichts anmerken lassen, was los ist, es steht noch nichts Hundertprozentig fest, ein wenig Hoffnung gibt es noch. Erst wenn die vorbei ist, werde ich mir Hilfe suchen, und es versuchen meinen Kindern beizubringen. Ohne Hilfe schaffe ich das nicht, das schafft keiner. Jetzt bin erst mal froh das die Kinder im Kindergarten sind, der Morgen war sehr schmerzhaft. Als meine Würmer runterkamen, um erstmal Papa zu rufen und dann zu drücken, füllten sich meine Augen mit Wasser. Es waren Tränen des Schmerzes, das ich sie alleine lassen werde, und nichts dagegen tun kann, es tat so weh. Eigentlich kuschele ich mit meiner großen morgens länger, aber heute war es nicht möglich, ich konnte nicht mehr. Es tut so weh. Jetzt heißt es erstmal warten, bis das sich die Praxis meldet wegen Port legen. Dann schauen, ob ich die Chemo- annehme, nach so einer schlechten Erfahrung der ersten Chemo-. Wenn sich meine Psyche sperrt, werden sie was anderes finden müssen. Ich gebe nicht auf, jetzt noch nicht.  Denke ab und zu, unbewusst darüber nach, will es nicht, aber es kommt alleine, vor allem wenn ich alleine bin, oder nichts zu tun habe. Es kommen die Gedanken von der Letztes Chemo- hoch, die Angst und Panik die ich hatte. Versuche raus zu finden warum es so war.
Hatte ich diese Attacken weil ich alleine war, weil ich nicht tun konnte was ich wollte. War es die Angst, nicht direkt nach hause zu kommen, die Angst nicht schlafen zu können? Ich finde keine Antworten. Ich bekomme schon Angst davor, wenn sie angeschlossen wird. Letztes Jahr war es anders, ich wusste, dreißig Minuten oder schneller, wenn ich es wollte und beschleunigt habe bin ich das zeug los. Hier soll eine Pumpe mit dabei sein, die ich 24 Stunden umhabe, sie gibt das Zeug langsam in den Körper. 24 Stunden was am Körper und man kann nichts machen, meine Ärztin kann das auch nicht entfernen. Was mache ich, wenn ich es nicht durchhalte, und Attacken bekomme, wo kann ich hin, zum abschließen wer hilft mir? Ich finde wieder keine Antworten, noch nicht, werde nachfragen, meinen Onkologen nerven, bis ich antworten habe, wenn es sein muss.
Ich weiß nicht was da rein läuft, es soll eine andere sein, als letztes Jahr. Wie reagiere ich auf die Chemie? Wie reagiert meine Psyche auf das? Auf dem Fremdkörper in meinem Körper? Keiner kann mir sagen was passiert, nur jeder kann mir raten, wenn mein Körper, mein Geist, auf Abwehr geht, soll ich es nicht versuchen, 24 Stunden durchzuhalten. Ich weiß nicht was ich machen soll, die Erinnerungen kommen wieder hoch, auch drüber reden hilft nicht. Vielleicht hilft reden wenn ich es an mir habe, wenn ich merke, jetzt bekomme ich wieder einen Hub. Vielleicht merke ich es auch gar nicht, wenn was in mir kommt. Bei der anderen Chemo- wurde mir kalt, als es anfing, aber ich weiß nicht mehr wann, ob es direkt war oder etwas später. Viele Fragen und viele Gefühle kommen hoch, suche Antworten und finde sie nicht.


Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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