Mein Krebs und der Weg zu Gott
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Für meinen Engel
Hallo mein geliebter Schatz,

Diese Zeilen schreibe ich dir in einem Moment , wo noch gar nicht feststeht wann ich nach hause gehen darf. Mir passt dieser Moment aber wunderbar, da  ich noch sagen kann, ich bin noch teilweise normal in meinem Kopf, aber egal, darum geht es nicht.
Ich sehe jeden Tag wie du dich schon morgens abkämpfst, du versuchst eine  ruhige Art und Weise auszustrahlen, aber innerlich bist du eine tickende Zeitbombe, und ich liege hier und kann dir nicht helfen, weil ich nicht hoch komme. Es regt mich natürlich auch auf was die kleinen anrichten, manchmal muss ich erstmal nachdenken wie sie auf eine solche Idee kommen, in dem Alter.
Mein Schatz und dann bist du da alleine, hast die Last der Kinder zu tragen, den Last des Haushaltes zu tragen und um mich musst du dich auch noch kümmern, um alles was sich um mich dreht. Termine beim Arzt, Medikamente Zusammenstellung. Alles das machst du noch nebenbei. Als ob es nichts wäre. Die Kraft woher nimmst du sie bloß? Aber manchmal reicht sie nicht, und du explodierst, brüllst nur noch rum.
Fremde werden es nicht verstehen können wieso du so bist, von jetzt auf gleich, aber ich kann es verstehen. Wie gerne wünsche ich mir das meine Stimme wieder da ist, ich auch mal was sagen kann, aber zur zeit, wenn ich es versuche, kann ich mir gut vorstellen wie die Kinder innerlich sich scheckig lachen, ich muss ja klingen wie ein verstopfter Elefant mit Mandelentzündung. Ich merke es ja selber, die Brüllerei tut mir nicht gut, denn danach ist meine Stimme richtig im Arsch. Ich liege hier nur noch rum, bin richtig schwach, das aufstehen macht Probleme und kostet unendlich viel Kraft, na ich denke mal wenn es wärmer wird, werde ich es mir hinterm Haus bequem machen und mich dort hinsetzen, die Sonne Genießen, mit dir, während die Kinder im Sandkasten spielen, aber das ist noch Zukunftsmusik, wer weiß ob ich die Sonne noch erleben werde.  Mein Schatz, zur zeit fühle ich mich richtig wohl, schmerzen habe ich nicht, leichte Rückenschmerzen aber sonst geht es mir wunderbar, liegt vielleicht auch am Morphium was ich zur zeit in mir rein haue, viermal täglich 20mg und alle zwei Tage wird das Pflaster gewechselt. Ich merke es, bin viel müde und schwitze auch sehr viel. Da sind wir wieder bei der Arbeit, mein bett muss öfters gewechselt werden und ich brauche Hilfe beim waschen, siehst ich mache dir auch noch arbeit, falle dir zur Belastung, und davon hast du eigentlich genug. Ich wollte dir das alles mit der hand schreiben, leider geht das nicht mehr, habe leichte zuckungen und schwächeanfälle in den Händen das nichts mehr geht, und ich weiß es wird ein Endlosbrief. Wenn mir was einfällt wird es geschrieben, manches macht mich traurig um mit dir zu reden. Ich habe einen ganz lieben Bruder gefragt ob er die Rede halten würde, an meinem letzten Tag, er kann das nicht, oder nicht alles alleine  machen weil ich ihn zuviel bedeute, Was soll ich machen, von so einem katholischen unwissenden Menschen der mich nicht kennt, unter der erde bringen lassen, möchte ich nicht, mir wäre es lieber, es wären Menschen die mich kennen, mit denen ich Kontakt hatte, mit  denen ich geredet, diskutiert habe, die ich geliebt habe wie man Geschwister lieben kann. Was schreibe ich hier eigentlich, es sollte doch ein paar Zeilen nur für dich werden, und schon schreibe ich dir meine Sorgen. Sorgen hast du garantiert auch, nur du sagst nichts, isst alles in dich rein, oder gehst du irgendwo hin zum reden. Ja, reden hilft sehr viel, man redet sich frei, und merkt nebenbei das die Kraft wiederkommt, viel Kraft brauch ich nicht, ich brauche nur Überwindung, und das ist schwer. Wenn du mich mal mit einem von unseren Kindern bei mir lässt, soll ich dich anrufen wenn es Probleme gibt. Das ist ein Gefühl, der Hilflosigkeit, wie ein kleines Kind, aber das bin ich nicht, dennoch muss ich es mir angewöhnen, sonst wird das schlimmer mit den Kindern und mir.
Mein geliebter Schatz, ich weiß deine Arbeit zu schätzen, und frage mich immer wieder, wie schaffst du das. Leider lass ich dir das zu wenig spüren wie sehr ich die Arbeit schätze.  Mein Schatz ich freue mich auf jeden Tag den ich noch erleben darf mit dir, mit den Kindern. Manchmal schickst du mich weg, wenn Stress da ist, mit den Kindern, dann schickst du mich weg, und sagst leg dich wieder hin, ich schaffe das schon. Ich gehe dann auch, weil ich weiß das du sonst sauer wirst, aber manchmal bist auch du hilflos, dann sitzt du neben mir auf der Couch und weinst, sagst immer wieder, warum sind die so, warum machen die so was. Deine Tränen zeigen mir das du fertig bist. Ich versuche meistens nachts zu weinen, aber manchmal passiert mir das vor den Kindern, vor allem wenn sie mich wieder bewusst ignoriert haben. Ich weiß wir haben es manchmal nicht leicht, aber dennoch haben wir spaß am Leben, sitzen manchmal angekuschelt auf der Couch und genießen auch mal das Getöse von den Kinder. Mein Schatz, ich liebe dich so sehr und wenn ich denke was mal passieren wird, ob nun dieses Jahr oder erst nächstes Jahr, kommen mir die Tränen in den Augen. Ich habe davor Angst was passiert, wie wirst du alleine klarkommen. Ich bin zwar keine große Hilfe zur Zeit aber dennoch habe ich Angst dich alleine zu lassen. Ich liebe Dich, und wünsche mir das wenn, es noch mal passieren sollte, du wieder so einen bekommst, der dich so liebt wie ich es getan habe. Ich werde dich vermissen und werde auf dich warten, das wir uns wieder sehen. Jeden Tag schau ich zu dir, und freue mich dich zu sehen. Du hast es nie gespürt bekommen von mir, wie sehr ich dich lieb, aber ich habe dich immer geliebt, so wie am ersten Tag. Ich Liebe Dich immer noch so , wie nach der ersten SMS von dir 2003, und nach der zweiten war es um mich geschehen. Abends wie du dann angerufen hast, wollte ich nur noch eins......................direkt zu dir. Ich liebe dich so sehr wie man einen lieben kann.


Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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