Mein Krebs und der Weg zu Gott
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Mein neuer Onkologe
Praxis Dr. Rothermund

Im Marienkrankenhaus, wo ich vor Weihnachten für eine Woche lag, wurde ich an Dr. Rothermund weitergeleitet, weil ich eine Onkologische Weiterbetreuung, hier wünschte. Am 08.01.2010 war mein Vorstellungstermin. Na mal schauen, wie es da abgeht, dachte ich. Am 08.Januar wurde ich morgens vom Taxi zur Praxis gebracht. Der erste Eindruck, von Außen, Baustelle. Es wird ja noch gebaut, ab in den Aufzug. Was mir direkt sehr gut auffiel, es war keiner in der Anmeldung, sie waren alle irgendwo in den Räumen unterwegs, kümmerten sich um ihre Patienten, das kannte ich so aus der Vergangenheit im anderen Krankenhaus nicht, da waren immer mindestens zwei oder drei in der Anmeldung. Die Räume hier, waren groß und nur mit Stühlen bestückt, ab und zu mal eine Pflanze, das mag zwar jetzt kalt klingen, war es aber nicht, irgendwie komisch. Hier fühlte ich mich wohl, hier rutschte mir auch das Du raus, bei den Schwestern, das ist mir im Stilling nie passiert, da fühlte ich mich nie gut angekommen. Die Schwester die mich empfang war sehr nett und freundlich, schaute nach, fragte mich nach den Namen, und verwies mich erstmal ins Wartezimmer. Wie ein extra Wartezimmer, wollte ich fragen, tat es aber nicht. Beim anderen Krankenhaus, gab es so was nicht, da wurde man inmitten von Infusionständern aufgefordert zuwarten. Hier wird man mit Namen aufgerufen, wenn man zum Labor soll, man wird nicht mit einem Zettel zum Labor geschickt um eine Blutprobe zu geben, hier machen es die Schwestern selber. Zum Ablenken wird man dann mit dem Blut, rüber geschickt zum Krankenhauslabor. Man sitzt hier nicht alleine rum, während man auf das Ergebnis wartet, sondern sitzt im Wartezimmer, unter anderen Leuten. Man wird hier gut behandelt, habe mich mit andren unterhalten, sie alle waren sehr zufrieden hier, und fühlen sich hier wohl. Dann kam ein Mann ins Zimmer, mit weißen Kittel, etwas füllig, und sagte meinen Namen, als ich auf ihn zuging stellte er sich vor. Dr. Rothermund, sagte er. Er ist vielleicht, ich denke mal 4-5 Jahre älter, machte einen sympathischen Eindruck auf mich. Ich folgte ihm ins Sprechzimmer. Wir unterhielten uns, mit dem konnte man reden, das war gut. Wir redeten über die Krankheit, wie es begann, wie es festgestellt wurde, und was bisher gemacht wurde. Er wollte alles wissen, von mir, obwohl er die Berichte vorliegen hatte. Dennoch war, oder es schien mir, es wichtig für ihn war alles vom Patienten selber zu erfahren. Meine Gedanken und so weiter kamen auch mit zu Tage. Ich denke mal, so kann er sich ein besseres Bild von dem Patienten machen, er sieht dann ob er sich mit seiner Krankheit auseinander gesetzt hat oder nicht. Wenn einer es verschweigt, der vergisst vieles, er verdrängt und das ist nicht gut. Er fragte mich auch nach dem Grund, warum ich vom Jung- Stilling zum Marienkrankenhaus wechseln wollte. Meine Erfahrungen teilte ich ihm mit, es waren keine guten Erfahrungen, das stellte er selber fest. Er meinte nur, wenn ein Patient, so was hätte, bei ihm, und es sollte vorher eine Chemo- gemacht werden bevor dann Operiert werden kann, den würde er nicht ins Stilling schicken. Er hätte von vielen nichts gutes gehört, in Sachen Patientenbetreuung, beim Jung Stilling.
Es fiel mir auch gar nicht schwer, das reden mit ihm. Wir redeten über das und das, eben alles. Ein Ultraschall machte er noch, wollte sich von dem Erguss selbst überzeugen. Der Erguss sagte er, ist nicht groß, eher klein, aber das würde schon reichen um Probleme beim Atmen zu machen. Ich sollte halt eben noch etwas aufpassen, das ich nicht direkt in die Kälte gehe, jetzt noch eine Erkältung, wäre nicht gut, könnte sich direkt auf die Lunge schlagen. Dann könnte sich sehr schnell eine Lungenentzündung ergeben, na die Worte kannte ich schon von meiner Hausärztin und von dem Abschlussworten im Krankenhaus, kurz vor Weihnachten. Er gab mir den nächsten Termin, für den 21.01, ich sollte dann direkt auch ein Röntgenbild der Lungen machen. Er wollte eine Kontrolluntersuchung der Lungen machen, wie sich der Erguss entwickelt hat. Das war der erste Tag bei ihm, bei meinem neuen Onkologen, ich muss schon sagen, er ist sehr zu empfehlen. Seine Einstellung ist menschlich, wenn er selber sieht es bringt nichts mehr, würde er dem Patienten empfehlen, die Behandlung abzubrechen, um die letzten tage oder Monate zu genießen, ohne Nebenwirkungen der Chemo-. Man merkte sehr schnell das er eine Beziehung zu seinen Patienten sucht, es ihm nicht egal was, wie sich der Patient entscheidet. Dr. Rothemund versucht nicht Arzt zu sein, er versucht ein Freund zu sein, den er unterstützt. Wie ich auch mal erleben durfte, sagt er einem auch mal die Meinung, so wie es sich für einen Freund gehört. Obwohl man Patient und Arzt ist, und bleibt.


Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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