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Termin beim Onkologen am 8.02,2011
Termin beim Onkologen am 8 Februar
Die Nacht zum achten war schon Horror. Ich wurde um drei mit fürchterlichen Rückenschmerzen wach. Versuchte es erstmals mit Schneidersitz und nach vorne gebeugt, die Schmerzen zu lindern, ohne Erfolg. Am ende quälte ich mich aus dem Bett und warf mir eine zusätzliche Tabletten Runde ein, nur bis das sie wirkte verging eine Stunde. Um fünf schlief ich wieder ein, und wurde um sechs von meiner Frau wieder geweckt, da wir einen Termin hatten. Die Rückenschmerzen waren etwas zurück gegangen, dennoch war das Sitzen für mich qualvoll, reine Folter, und ich dachte mit schrecken an die Autofahrt die noch anstand. Nach dem Frühstück legte ich mich wieder kurz, es wurde wieder besser. Die Zeit der Abfahrt war gekommen. Ich versuchte alles, irgendwie halb schmerzlos im Auto zu sitzen, besser gesagt, ich lag teilweise nah vorne gebeugt im Auto. Die Zeit vergeht ganz langsam wenn man auf jemanden wartet, so kam es mir vor, als meine Frau, Maxi und Yani in den Kindergarten brachte. Fini brachten wir zu meiner Mutti, er kränkelte ein wenig. Umweg über Wilnsdorf stand an. Dort hatten wir noch etwas zeit für Kaffee, den meine Frau genoss, ich genoss eher die Toilettenschüssel, da mich Verdauungsprobleme störten. Die fahrt über Roetgen nach Siegen wollte nicht vergehen, ich rutschte hin und her auf dem Sitz, fand aber keine Sitzposition dir meinen Rücken gut tat. Es war die Hölle und verdammt anstrengend diese schmerzen zu ertragen. Der Rücken tat nicht direkt weh, aber der Wasserring um den Bauch zog runter und dadurch schmerzten die Narben, und es ging auf Rückenmuskulatur die nicht vorhanden war, weil ich neun Wochen nur lag, und jetzt auch noch viel liege. Das alles zusammen war so unangenehm, das man sich kaum bewegen konnte und zum Ende tat es doch weh. So etwas sich vorzustellen ist schwierig, man muss es selbst erleben, schwer zu erklären, was so weh tat, oder man meint was weh tut. Einen Parkplatz fanden wir direkt am Krankenhaus, laufen hieß es nun. Dank Rollator kein Problem, laufen tat sogar gut, zu mindestens die ersten Schritten, dann nicht mehr. Dann ging fast gar nichts mehr, ich quälte mich nur noch, bis zur Praxis. Im Wartezimmer saß ich erst mal wie ein Häufchen Elend, so kam mir es vor. Etwas verdreht, und für andere unbequem. Den Rollator habe ich meine Frau zur Verfügung gestellt, damit sie sich setzen konnte, sonst war nichts mehr frei. Ich wurde müde, bekam wenig mit, das war genauso schlimm wie der Rücken. Wo sollte man hier schlafen, also wach bleiben hieß es. Als ein Sitz frei wurde gab mir meine Frau den Rollator zurück, ich lehnte mich auf ihn und schlief schnell ein. Wach wurde ich nach gefühlten 10 Sekunden als mich mein Onkologe aufrief. Wir waren dran, mit gemischten Gefühlen ging ich in das Sprechzimmer, irgendwas lag in der Luft, das war zu spüren. Wir setzten uns, und warteten, er war noch mal kurz in den Behandlungsraum gegangen, dann kam er und schwieg. Sekunden wurden zu Minuten. Dann sagte er, was machen wir jetzt, wie gehen wir weiter vor. Ich schaute hilfesuchend zu meiner Frau, auch bei ihr war Ratlosigkeit anzusehen. Mein Rücken schmerzte immer mehr, ich rutschte hin und her. Dann sagte ich, wir machen Chemo, wenn sie meinen es bringt noch was. Er schaute nach, sagte es gibt nicht viele Möglichkeiten, die meisten sind in Verbindung mit Gembiacitin. Infusion schoss es mir durch den Kopf, wieder hier sitzen und dem scheiß zeug beim Tropfen zuzusehen. Darauf hatte ich überhaupt keine Lust, nein Danke. Eigentlich bringt es eh nichts mehr, er sah es genauso. Ich fragte wie lange verlängert es den, die Frage hätte ich mir sparen können, den das wusste er auch nicht. Wir unterhielten uns noch, über die Krankheit und deren verlauf. Die Prognosen sahen noch nie richtig gut aus. Die Lymphknoten waren schon befallen und dann geht in der Regel nichts mehr, man macht nur noch Versuche um das unvermeidliche raus zuziehen. Das hat ja gut geklappt bei mir. Demnächst lebe ich schon zwei Jahre nach Diagnose, das schaffen nicht viele, die meisten gehen schon früher. Er fand eine Chemo die man ohne weitere Zusatzstoffe nehmen könnte, und die verschrieb er mir. Er machte mich auf die Nebenwirkung aufmerksam. Nebenwirkung haben sie ja alle. Die Hauptnebenwirkung kann sein, das sich die Haut ablöst, in den Handflächen und unter den Füßen, deswegen müsste ich sie dreimal am Tag eincremen mit einer Creme die Harnstoff beinhaltet. Zwei Tabletten morgens und zwei Tabletten Abends, das zwei Wochen lang und dann eine Woche Pause. Er will mich aber öfters sehen wegen Veränderungen. Es kann passieren, das sich der Tumor, Metastasen schneller entwickeln sich vermehren, dann müsste man sofort einschreiten und sie absetzen, es kann aber auch sein, das die Metastasen darauf ansprechen und langsamer wachsen. Mir bleibt nichts anderes übrig als die Tabletten zu nehmen. Na damit kann ich Leben, fällt nicht auf in meiner Sammlung, mittlerweile schlucke ich jeden Tag 14 verschiedene Sorten, alle schön bunt und verschieden an Formen, große und kleine, ganze und halbe, Pulver zu auflösen im Wasser, Pflaster zum Kleben, na dann kommen noch zwei rosafarbene mittelgroße dazu, macht nichts, die Apotheker brauchen auch Arbeit. Der Humor bleibt bei mir, der geht mit mir unter, ich sehe immer noch das gute am schlechten, wie z.b. wenn andere arbeiten drehe ich mich noch mal um und träume von der Arbeit. Mein Verlangen war, nachdem das geklärt war, nur noch nach Hause, ab ins Bett, das ganzen Sitzen und Laufen war Zuviel, aber ich biss die Zähne zusammen, denn ich hatte meine Frau versprochen wir fahren noch zum Bettenlager, ein Nachttisch für sie kaufen, Augen zu und durch. Der Sitz wurde auf liegen gestellt, ob es so erlaubt ist, während der Fahrt zu sitzen, mir egal nur so hielt ich es aus. Von dort ging es auf dir HTS und dann Autobahn, nach Wilnsdorf, meinen kleinen von der Oma abholen. Endlich Richtung Heimat, kurz zum Burger King, Mittagessen holen, und dann ab ins Bett, Morphiumtabletten einwerfen und liegen. Den Rest des Tages schlief ich fast durch, ich war Fix und Fertig.
Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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