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Vorgezogenes CT
Vorgezogenes CT am 12.02.2010
 

Am 11.02.2010 bekamen wir abends noch besuch, sehr lieben, von einem sehr guten Freund unserer Familie, wir unterhielten uns über die Bibel, Jesus und den letzten Abendmahl, es war ein schöner Abend, nahm mir einige Gedanken ab, ich dachte nicht mehr an morgen und was sein wird. Es war ein Gespräch bei denen es ums Brotbrechen geht, so das wir ab heute auch das Brot empfangen dürfen.  Diese Nacht schlief ich beruhigend ein, mit Gedanken an dem schönen Abend. Mit dem Gedanken das  er, Jesus, für uns gestorben ist, das er bei unserem Vater ist. Mittlerweile habe ich mich gut eingefunden im Glauben, es gab zwar noch hier und da, manchmal zweifel, aber keine waren so stark, das ich mich wieder abwendetet. Morgens wurde ich von meiner Frau geweckt, gegen 5 Uhr, bevor mein Wecker klingelte. Ich hatte Hunger, wollte was essen, aber da war er wieder, der Gedanke ans CT, wie ein Stachel bohrte er sich mir ins Gedächtnis, verhackte sich, wurde ihn nicht mehr los. Eigentlich ist ein CT nichts schlimmes, war nicht mein erstes, hatte schon einige. Aber dieses war anders, ganz anders, als sonst. Sonst geht man hin, und lässt es sich über einen ergehen, dient nur der Sicherheit, mehr nicht, reine Routine. Der Gedanke an Routine war aber nicht da, jedes mal schlich sich ein anderer Gedanke ein, ein böser Gedanke. Ein Gedanke der sagt, na da bin ich wieder, deine Angst. Lass mich raus, bekämpfe mich nicht, die Angst ist stärker. Die Gedanken kreisten und kreisten um mich herum. Die zeit bis Sieben Uhr schien zu kriechen, in Zeitlupe zu laufen. Sie ging nicht vorbei, und immer wieder diese Gedanke, was ist wenn es sich zum schlimmen wandelt, was mache ich dann. Ich war den tränen nahe. Ich setzte mich hin, fing an mit unseren Vater zu reden, bat ihm um Hilfe. Mit meinen beiden Jungs habe ich noch ein wenig geschmust, Maxime schlief noch, wurde von mir geweckt. Der Gedanke war wieder da. Der Gedanke der Angst, wie lange darf ich meine Kinder noch im Arm halten, wie lange sehe ich sie noch. Ich war unendlich froh, als ich einen Wagen hörte, kurz vor sieben, mein Taxi war da, früher als erwartet, aber gut so, ich musste raus. Ich wollte so schnell wie möglich ins Krankenhaus, es hinter mir haben, Klarheit bekommen, was los ist, nicht mehr im Ungewissen sein. Auf der fahrt dorthin, redete ich mit dem Fahrer über den Job Taxifahrer und über die dollen Tage. Ablenkung, die gut tut, für eine halbe stunde vergessen, vergessen was passiert und was passieren kann. Erstmal zur Praxis, einen Überweisungsschein holen. Dort wird schon einen gesagt, das Ergebnis kann zwei tage dauern. Warum? Nicht schon wieder im Ungewissen. Aber sie macht mir mut, wenn ein Arzt dabei ist, kann er Ihnen direkt sagen was los ist, wenn er Zeit hat, versteht sich. Eine Lange zeit der Ungewissheit habe ich hinter mir. Ich bekomme noch Unterlagen, die letzten Blutwerte mit. Ich werfe einen Blick darauf. Normalwerte beim Tumormarker Ca 19-9 sind ungefähr < 33 U/ml. Bei mir liegen sie bei ungefähr 3800. Schwer hoch scheint mir das, und da ist sie wieder die Stimme, ich bin es deine Angst, na was sagst du jetzt, ich fange an zu zittern, mir wird schlecht beim lesen der Werte. Ich gehe rüber in Krankenhaus, 1 Etage Flur F zur Röntgenanmeldung, gebe alles ab. Ich soll warten. Wieder keine Ablenkung, noch keiner da, mit dem reden kann. Dann werde ich aufgerufen, ich solle folgen. Zur CT Abteilung, Wartebereich. Ich bekomme das Kontrastmittel, soll mir zeit lassen. Ich setze mich, mache es mir so gut wie es geht gemütlich. Ich und mein weißes Kontrastmittel, das nach Orange riecht und auch schmecken soll. Für einen der das schon kennt, filtert sich immer mehr der bittere Nachgeschmack heraus. Ich versuche zu lesen, will mich ablenken. Hole meine Bibel raus und beginne zu lesen, kann mich aber nicht konzentrieren. Meine Frau wollte kommen, wo bleibt sie, wo steckt sie. Ich bekomme wieder Angst und suche Trost in Gottes Worte. Endlich meine Frau ist da, endlich reden, aber was passiert nichts, wir schweigen. Mir fällt sonst immer was ein zum reden, aber jetzt, schweigen wir. Wir hören der anderen Frau zu, die mit ihrer Mutter redet. Ich fange wieder an zu denken, kann nicht aufhören. Ich frage mich was  ist los. Kurz vor Weihnachten war noch alles in Ordnung, Werte normal, dann drei Wochen später, Tumormarker stark erhöht. Was ist los mit mir, was ist wieder in mir, die frage stelle ich mir andauernd. Was ist wenn es gestreut hat, was dann? Lohnt sich dann noch Chemo- und Bestrahlung? Wie viel zeit vergeude ich, wenn es dann nichts bringt, die ich mich meiner Familie hätte geben können. Wenn ich die Chemo- ausschlage, hätte ich dann noch länger leben können. Es steht noch nichts fest, was los ist, oder ob was am wachsen ist, trotzdem denke ich daran. Dann das Kontrastmittel ist leer, ich gebe die leeren Flaschen zurück und sage bescheid ich bin fertig, zehn Minuten später, werde ich aufgerufen. Bitte den Oberkörper frei machen, und die Hose etwas runter. Legen sie sich hier hin. Zugang wird noch gelegt für Kontrastmittel und los geht es. Ich sehe keinen Arzt, frage nach. Der hat einen Notfall, er schaut sich das dann später an. Na ja wenn ein Notfall dazwischen liegt, muss ich eben warten. Mit dem Gefühl der Angst, vor dem Ungewissen, verlasse ich die Klinik und gehe zu meinem Onkologen. Dort werde ich so gut wie es geht beruhigt, wenn was wirklich schlimmes ist, rufen wir an. Das kenne ich schon, die rufen nicht an, nur dann wenn es so schlimm ist, zum Einweisen, aber zum reden, glaube ich nicht. Am Telefon wird doch eh nichts gesagt. Das Ungewisse was ich gehofft habe, heute 12.02. Loszuwerden, bin ich nicht los. Ich nehme es wieder mit nach hause, zuhause, wo es am schönsten ist, wo ich mich geborgen fühle, bei meiner Familie, meiner Frau und Kinder, und bei der Familie Gottes. Auf dem Rückweg haben wir in unser zweites Zuhause reingeschaut, spontan wurden wir zum Frühstück eingeladen. Endlich wieder reden, über andere Sachen, sich ablenken. Es liegen noch 4 schwere tage vor mir. Tage an denen meine Angst mich besuchen kommt, tage wo ich nur am Denken bin, tage wo mir die Tränen in den Augen stehen wenn ich an das schlimmste denke. Es wird eine lange Zeit, aber die bin ich nicht alleine.


Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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