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Der Anfang vom neuen Leben
Der Anfang

Im Dezember 2008 fing es, meine Frau war mit dem Kindern in Timmendorf zur Mutter-Kind-Kur. Es war eine Zeit des Abstandes, zwischen uns begann es öfters zu kriseln, aber richtig. Für mich gab es nur noch die Arbeit, wenn mein Chef anrief und fragte, kannst du noch, sagte ich immer ja. Ab und zu hatte ich das Gefühl, das mich ein Kollege für den ich dann einsprang ausnutzte. Er wurde wegen jeder Kleinigkeit krank, war mir aber egal, ich war ja da. Auf mich war verlass, obwohl ich manchmal stinkig war, wegen ein paar Abholer, die am Arsch der Welt waren. Des öfteren gab es Streit deswegen, weil man mit mir spontan nichts mehr machen konnte, ständig war ich in Gedanken bei der Arbeit, mein Handy immer an. der Gedanke das mein Telefon geht, und ich nicht kann war unmöglich für mich. ich fuhr auch wenn wir mittags Termine hatten, es wurde öfters ziemlich knapp, und es gab Streit. Ich ging meine Arbeit nach, wie jeder andere auch, nur mit dem Unterschied, das Wort Feierabend kannte ich nicht. Es kam auch schon mal vor, das um sechs oder sieben Uhr mein Handy ging, und ich wieder auf Tour ging, wenn es sein musste die ganze Nacht. Das Wort krank gab es nicht für mich, ich versuchte dann Urlaub zu bekommen, bloß keinen gelben Schein einreichen. Es kam zwar auch mal vor, war aber in der regel ziemlich selten. Wenn es dann ging, bin ich wieder auf die Arbeit, egal ob ich noch Krank war oder nicht, die Hauptsache ich konnte laufen. Zu hause führte ich mich wie der Pascha auf, das alte Prinzip. Der Mann geht Arbeiten , die Frau macht den Rest. Sie kümmerte sich um den Haushalt und um die Kinder, ganz alleine. Sie ging alleine spazieren und ich lag auf der Couch, müde vom arbeiten, oder einfach vor dem PC. Familie gab es nicht für mich, ich hatte eine, das wusste ich, aber kümmern soll sich die Frau. Das hat meine Frau ziemlich genervt, sie war mit den Nerven fertig, und dann setzte ich manchmal noch einen drauf und faltete sie zusammen, weil sie was nicht richtig machte, oder sie mir Vorhaltungen machte, das sie als allein Erziehende Frau sich fühlt. Da kam die Kur richtig gut, die Ehe war gespannt, kurz vor dem zerreißen. Dennoch hatten wir uns neue Möbel bestellt, die alten mussten abgebaut werden, entsorgt werden und die neuen, wieder aufgebaut werden. Den Möbelstress machte ich noch nebenbei zur Arbeit, die zu der Jahreszeit nicht ruhig ist. Ich bin bei DHL beschäftigt, als Express-Fahrer. In dieser zeit, kam es sehr oft vor, das ich abends um zehn ins Bett fiel vor Müdigkeit, und morgens um zwei wieder aufstand, um mit den Möbeln vorwärts zu kommen. Wann Feierabend war, konnte man vor Weihnachten nie sagen, die stressigste Arbeitszeit in der Branche. Wenn ich dann mal gegen Spätnachmittag zu hause war, hatte ich keine Lust mehr zum kochen, es gab viele Fertiggerichte, was eigentlich mir, als Koch, ein graus ist, ich hasse das Zeug eigentlich. Nun wie gesagt es gab, Fertigessen. An einem Tag, es war schon etwas später geworden, habe ich mir auf dem Weg nach hause, was bei Lidl geholt, so Tüten die man in der Pfanne mit Wasser fertig macht, hatte ne Fressattake an dem Tag, 5 Tüten gingen drauf. Während das Essen in der mache war, schraubte ich wieder an den Möbel rum. Hatte so einen Kohldampf, den ganzen Tag noch nichts richtiges im Magen und seid 3 Uhr auf den Beinen. Wenn man sich fünf von den Tüten reinzieht, eine soll für zwei Portionen reichen, was bei mir nie hinhaute, ist es normal das man Magenschmerzen bekommt, und einem Übel wird. Bei mir kamen noch Schmerzen im Oberbauch dazu, ich machte mir aufgrund der Mengen die ich vertilgt hatte, keine Gedanken, wegen den Schmerzen, auch nach drei Tagen nicht, sie gingen nicht weg. Dazu kam noch Durchfall. Ist auch klar, nasskaltes Wetter, einseitige Ernährung, ohne Nährwerte, ganz normal. Zwischendurch telefonierte ich mit meiner Frau, eigentlich fast jeden Abend, und sie erzählte mir, das Yanic Würmer hatte. Wir sollten doch mal ne Stuhlprobe abgeben, nur aus Vorsicht. Wir redeten aber nicht viel über uns, eher über die Kinder. Über unsere Ehe redeten wir gar nicht, nur wie es zur zeit zu hause aussieht und wie die Möbel aussehen, und was die Arbeit macht. Habe mir eigentlich dann auch keine Gedanken mehr zum Durchfall gemacht, wenn ich mal zeit habe, werde ich mal ne Probe abgeben. Die Tage vergingen, ich räumte die Wohnung auf, macht Ordnung im Keller, wo ich den zusammengetretenen Schreibtisch verstaute. Den alten Wohnzimmerschrank, eine Glasscheibe war gerissen, wollte mein Neffe haben, ich brachte ihm den auch noch rüber. Angeblich wusste meine Schwester was davon, aber so wie sich rausstellte, war sie gar nicht darüber erfreut, das noch mehr in die Garage geschafft wurde, mir egal, ich war den Schrank los. Saß den einen Abend noch vor dem PC, bei Otto und schaute mich dort mal um, im Endeffekt hatte ich noch Weihnachtssachen, Fensterbild, Beleuchtete Kirche, Weihnachtsbaum Beleuchtung und was süßes, eher einiges an süßes, von knapp 150€ gekauft. Die letzten tage bevor meine Frau wieder da war, genoss ich abends die Ruhe. Meine Frau kam von der Kur zurück, mein Durchfall war noch da, aber zum Arzt gehen, geht vor Weihnachten nicht, ganz unmöglich. Der Chef ist auf jeden angewiesen, der noch laufen kann. Weihnachten war da, erstmal am 24 wieder arbeiten, meine Tour wurde mit zwei Mann besetzt, obwohl es hieß, es fahren drei Mann, aber der dritte kam nicht, ich war richtig stinkig, wurde abends von meinem Chef mal zur Seite genommen. Er wollte wissen was das Theater heute morgen sollte, es kam so wie es kam, Feierabend, abends um 17 Uhr. Voll der Stress an dem Tag, dann noch ständige Anrufe der Frau wegen Essen kochen, da meine Schwester, eingeladen war. Geplant war Wildgulasch, Hausgemachte Spätzle und Rotkraut. Meine Frau bekam es super hin, sehr lecker. Sie war nur ein wenig stinkig, weil ich solange arbeitete und sie alleine alles machen musste. Aber alles passte, super von der zeit, es war ein schöner Abend. Wir hatten noch spaß mit den Kindern. Der Durchfall kam wieder, während der Weihnachtsfeiertage, ich machte mir keine ernsthaften Gedanken, meine Frau schon, ich sagte zu ihr, das ist nur stressbedingt. Na gut, dachte ich mir, nach Weihnachten eine Woche Urlaub, endlich ruhe, dieses Jahr war es extrem stressig vor Weihnachten. Die Woche beruhigte sich mein Magen etwas, aber nicht richtig, der Durchfall war nicht mehr so kräftig. Es kam Sylvester, wir hatten Freunde eingeladen, wollten Fondue machen, alles war da, wer mich kennt, der weiß ich fahre dann richtig auf, Salate, Dips, Fleisch ohne Ende usw. wenn fünf Personen eingeladen waren, war für zehn zu essen da, zu trinken gab es auch genug, ich hatte mich so darauf gefreut, Fressen und Saufen, geil, noch mal so richtig die Hirse zu saufen. Aber es wurde nichts raus, andauernd musste ich auf Klo, Durchfall, da machte das feiern keinen spaß. Ein schönes Sylvester war es auch nicht, irgendwie wollte keine Stimmung aufkommen, ich habe zwar gut was weg gehauen, aber nicht soviel wie ich eigentlich trinken konnte. Anfang Januar ging ich aber zur Beruhigung meiner Frau, doch mal zum Arzt. Ich sagte ihm, was los ist, und das mein jüngster in der Kur, Würmer hatte. Er fragte mich, ob ich nachts starkes Jucken hätte, hinten unten, ich sagte ja. Die Würmer sagte er werden nachts aktiv, und alles was ich so erzählte ließ ihn auf Würmer kommen. Er fragte mich, ob ich schmerzen im Oberbauch hätte. Die hatte ich auch noch, davon wusste meine Frau nichts, was sollte ich sagen, ja? Dann wäre ich bestimmt noch länger Krank geschrieben, das geht nicht, dann fehlt Geld, jeden Tag den ich nicht arbeite, 6 Euro Spesen. Und ich, zuhause ohne Arbeit, das geht schon gar nicht, eine Woche Krank, reicht schon für die Scheidung sagt meine Frau, ich kann nicht zu hause rum sitzen und nichts tun, das gibt nur Stress. Also war meine Antwort, nein die habe ich nicht, nur etwas husten, mehr nicht. Ich bekam das Wurmmittel, knappe 60 Euro teuer. Meine Frau erzählte, dieses ihrer Ärztin, sie sagte das Wurmmittel kann schädlich sein, wenn man keine Würmer hat. Mir war damals schon bewusst, das könnte länger dauern, denn bis dahin hatte ich maximal drei Tage, Verdauungsprobleme, mittlerweile waren es schon drei Wochen. Ich wechselte den Arzt, weil es mir auch zuviel wurde, immer bis nach Wilgersdorf, ungefähr 20 Km von hier. Langsam wurde ich Stammgast bei meiner neuen Hausärztin, sooft hat mich mein Arzt nie gesehen die letzten vergangenen Jahre, weil es nicht ganz verschwand. Blutbild, Stuhlprobe ohne Befund. Bei der Stuhlprobe hatte ich Pech, das keine größere Fettansammlung dabei war, sonst hätte sie mich danach gefragt, ob das öfters passiert. Oder es war gut, sonst wäre ich Krank geschrieben worden, und das geht nicht, nicht bei mir. Ich kann nicht krank werden, das darf ich nicht, sagte ich immer zu mir. Ich verschwieg meiner Ärztin vieles, sehr vieles, was auf meine Krankheit hingedeutet hätte, zwischendurch mal Schmerzen im Oberbauch, sie kamen und gingen wieder, auch die brutalen Rückenschmerzen habe ich ihr verschwiegen. Warum?? Na das wichtigste im leben, ging ja noch, ARBEITEN. Finanziell ging Krankfeiern sowieso nicht. Das Arbeiten wurde langsam zur Qual. Dieses andauernde Gefühl auf Toilette zu müssen, war schrecklich, auch traute ich mich nicht mal Luft abzulassen, weil es mir öfters mal passiert ist, das Fett mit raus kam. Bei mir auf dem Sitz, lag meistens eine Tüte mit einem Handtuch drauf, damit es, wenn es mal passierte, nichts zu sehen oder zu riechen war. Ich war ständig auf der Suche nach einer Toilette, hatte zur Vorsicht immer Wechselsachen dabei, ab und zu brauchte ich diese auch, man war das manchmal kalt, je nachdem wo ich war, zog ich mich im Wald um. Was wäre passiert, wenn da auf einmal, einer Vorbeigekommen wäre, was hätte der Gedacht. Eine Zeit des Suchens nach einer Toilette. Wenn ihr wüsstet wie schlimm es ist, wenn man eine Toilette dringend braucht und keine findet, oder diese besetzt ist und man kann sich auch nirgendwo hinsetzen. Im laufe der Zeit, konnte ich einige Tankstellen nicht mehr anfahren, oder ich traute mich nicht, weil ich nach drei viermal spülen immer noch nicht alles versenkt hatte, oder es war ein Fettrand zu sehen. Es war mir peinlich dann dort noch mal hinzufahren, man war bekannt auch schon durch das Auto, Ein gelber größerer Kombi mit großen roten Buchstaben DHL drauf. So ging es eine lange Zeit.
Die Schmerzen im Oberbauch, beeinflussten mich sehr, schwer heben, schaffte ich nicht mehr, wenn sie da waren, oder kräftig Atmen, es war ein ziehen zwischen den Rippen als wenn sie zusammen gezogen würden, oder schlimmer waren sie wenn es sich so anfühlte, als wenn einer von innen gegen die Rippen drückt, sie brechen will, schmerzen die nicht nachließen, oder sich ankündigen. Nein, ich bin morgens aufgestanden, zur Arbeit und auf einmal, waren sie da, so extrem brutal manchmal das mir schwarz vor Augen wurde. Meine Arbeit versuchte ich dennoch zu 100% zu erledigen, was aber manchmal nicht gelang, ich bekam Probleme mit der zeit, so das ich vieles was auf Termin gehen sollte, vor Neun oder vor zehn Uhr, zwei Minuten vor dem Ablauf der Zeit, selbst unterschrieb, oder wenn es erlaubt war in dem Briefkasten zustellte, obwohl ich nicht dort war. Es ging immer alles gut, hatte verdammt viel Glück, bei solchen Aktionen. davon wusste mein Chef nichts, jetzt wenn er mal hier lesen sollte, weiß er es.  Eine Magenspiegelung wurde gemacht, mit Gewebeprobe beides ohne Befund. Meine Ärztin war ratlos, fragte noch mal nach, ob ich noch was hätte, wie Schmerzen im Oberbauch oder Fett im Stuhl, wie immer war meine Antwort nein, ich log. Der Durchfall kam und ging, ich war mittags nach der Arbeit nur noch fertig. Es gab auch Tage da war ich nicht so ganz fertig, das waren Tage, wo das essen drinnen blieb, wo mein Körper wieder Kraft bekam, diese Tage wurden immer seltener. Meistens kam um eins nach Hause, habe was gegessen, oder öfters meistens gefressen, weil ich Hunger hatte, und dann ging alles wieder raus. Lag dann nur auf der Couch. Habe  bis drei  geschlafen, danach ferngesehen, zu Abend gegessen und gegen sieben ins Bett. Morgens gegen halb drei, wurde ich dann wach, weil was drückte. Die ersten Tage war ich glücklich, das ich abends nicht mehr musste, aber mein Körper wurde einfach nur zu schwach zum Verdauen, so kam es morgens wieder raus, meistens unverdaut, man konnte noch erkenne, was ich gegessen hatte. Ich merkte oder wollte es nicht wahr nehmen, das mein Körper abbaute, bemerkte nur das ich abnahm und öfters schlapp und müde war. Wir waren zwischendurch bei sehr guten Freunden nach Leun eingeladen worden, mir war nicht wohl bei dem Gedanken, dort hin zu fahren, mit dem Problemen die ich hatte, aber wir sind gefahren, es war ein schöner Nachmittag, bei ihnen. wir genossen das etwas schöne kühle Wetter für einen langen Sparziergang, und danach aßen wir noch Waffeln mit Sahne, ich aß kräftig, passiert ist zum glück nichts. Andere Treffen ließ ich unbeachtet, wie das Faulenzer Treffen der Espace - Freunde in Haiger, es war wieder mal so früh, das die Toiletten noch nicht angeschlossen waren, man hatte einen Eimer mit Wasser zum Spülen. Diese Situation war mir nicht ganz so recht, da ich öfters mal zwei drei mal spülen musste. Manchmal wurde es nötig das vierte mal zu spülen.  Der gesunken ging mir durch den Kopf, was machst du wenn dir das da oben passiert, und du laufend mit dem Eimer durch die Gegend rennt, oder einer in die Toilette geht, während du noch Wasser holst? Des wegen ließ ich es lieber bleiben. Es wurde immer weniger mit dem Durchfall, und dann endlich ging es mir richtig besser, kein Durchfall, ja sogar zugenommen denke ich. Ich war glücklich, die Arbeit machte wieder Spaß, die Termine hielt ich alle wieder richtig ein ohne Vorzuscannen und zuhause, ging ich sogar ab und zu mal mit raus, mit der Familie, oder wir fuhren mal weg, war ziemlich selten geworden, hatte mich zurückgezogen. Ich hatte ihr nach der Kur versprochen mich zu ändern, und mehr mit ihnen zu unternehmen. Ich war mir sicher die Krankheit ist vorbei, und habe dabei noch abgenommen, wie viel wusste ich nicht, hatte keine Waage, aber genug, einige Hosen rutschten, super dachte ich. Beweglicher wurde ich auch. Jetzt weiß ich, das war der Beginn, das letzte Aufbäumen des Körpers bevor es richtig los ging. Der Körper wusste was jetzt kommt, sammelte Kraft und Energie, erholte sich, entspannte sich. Ich wusste aber von dem allem nichts was mich jetzt erst erwartete. Bis dahin war es nur unangenehm, würde ich heute sagen.
März 2009 fing es an, der Durchfall war wieder da, meine Ärztin schickte mich noch mal zur Magenspiegelung, wieder ohne Befund, ihr verdacht, Reizdarm, eine chronische Krankheit, die nicht heilbar ist, damit muss man dann leben, verschrieb mir Mittel gegen Durchfall. Morgens fing es das erste mal an, nach dem Frühstück, es fing an zu drücken, im Magen, ich dachte, na toll super, noch nicht mal eine Tasse Kaffee intus und noch keine ganze Scheibe Brot. Ich rannte los, aber leider habe ich es nicht mehr ganz geschafft, Fett in der Hose, aber das drücken war noch da, und dann, kam es, oben raus. Das Abendessen, war fast unverdaut, mit einem Schuss Kaffee vom Morgen, und etwas Brot. Okay, dachte ich, es war ja nicht warm draußen, eher kühl und feucht, und im Kindergarten geht die Magen - Darm Grippe rum, dann haben die Kinder eben was mitgebracht. Die Schmerzen im Oberbauch tauchten wieder auf, noch schlimmer, das ich mich manchmal nicht bewegen konnte, heben ging manchmal gar nicht, Schmerzen im Rücken, ohne ende, öfters traten sie auf, und hielten dann lange an. Manchmal wachte ich nachts auf, vor schmerzen. Aber solange Arbeiten ging, machte ich mir keine Sorgen. Es vergingen ein paar Tage, des öfteren musste ich mich erbrechen und sehr oft saß ich wieder auf der Toilette mit Durchfall. Meine Frau sagte, geh zum Arzt, ich hörte auf sie, aber verschwieg wieder sehr viel, sagte ihr nur, das ich wieder Durchfall habe, vom Erbrechen sagte ich nicht. Wenn sie das alles gewusst hätte, wäre ich schon früher woanders gelandet. Also alles, wie gehabt, ich bekam Tabletten, meine Frau tat beruhigt. Ich merkte sehr schnell, irgendwas stimmt nicht, der Durchfall ging weg, ich hatte gar kein Stuhlgang mehr drei vier tage lang, und dann mal wieder, ein Gefühl als würde man einen Ziegelstein rausbekommen müssen, Schmerzen als würde einen das .....loch zerreißen. Des öfteren fing ich an mich direkt nach dem Essen zu Erbrechen, nur noch Fettstuhl, kein Durchfall mehr. Der Fettstuhl blieb irgendwann mal ganz aus. Nachdem Essen, musste ich mich meistens nach einer Stunde erbrechen, das wurde Alltag. Mein Körper wurde schwächer, ich wurde immer wieder müde, nach der Arbeit, war aggressiv, den jetzt fing meine Frau auch noch an, von Gott, und dann haute sie abends auch noch ab, zu so einem Sektentreffen, lässt mich alleine, wo es mir so schlecht geht. So verging der März, Tagesablauf war, ganz einfach, bis Mitte April.
Morgens: Frühstücken, Erbrechen, zur Arbeit, irgendwie es schaffen.
Mittags: Mittagessen, Erbrechen, auf die Couch schlafen, geweckt werden durch die Kinder, Liegenbleiben, rumschnauzen, jeden anbrüllen.
Abends: Abendessen, Erbrechen, noch ein wenig dampf ablassen, an der Frau, wegen blöder Kommentare geh doch zum Arzt, oder noch schlimmer ich geh in die Gemeinde, dann platzte ich meistens. Manchmal sagte ich zur ihr, hast du einen neuen, in der angeblichen Kirche oder wieso willst du wieder dahin. Ostermontag war meine Schwester zu Besuch, war eigentlich einer schöner Tag, das Essen war lecker, der Kuchen ebenso, nur das ich kaum was essen konnte, schon nach paar bissen, merkte es kam wieder hoch. Musste zur Toilette, es kam alles wieder raus, mittlerweile hat es sich so verschlechtert das ich auch schon fast gar nichts mehr trinken konnte, selbst das kam raus. Eine Tasse Kaffee trinken, und mit Magensäure kamen drei wieder raus. Jedes mal, waren es Schmerzen beim Erbrechen, die Kehle brannte, der Brustkorb tat weh, vom zusammenziehen, ging auch nicht mehr weg, mein Körpergefühl, bestand zur Hälfte nur noch aus Schmerzen. Ich wollte eigentlich gar nicht mehr, wollte alles nur noch vergessen, wünschte mir das endlich die Schmerzen verschwanden, es alles wieder so ist, wie früher, hatte da schon Angst, das es ein Fehler war, nicht schon früher meiner Ärztin die Wahrheit zu sagen. Meine Frau bat mich morgen zum Arzt zu gehen, ich war erstaunt das sie sich so was traut. Nachdem was sonst immer passiert ist, wenn sie so was sagte. Sie war mutig oder es lag daran, das meine Schwester noch da ist. Zu dieser zeit, in meiner Krankheit, war meine Frau, öfters bemüht, weg zu fahren, oder besuch einzuladen, den sie hatte bemerkt, wenn besuch da war, war ich erträglich. Sie erwartete schon wieder Ärger, ging schon in Deckung, ging in die Nähe meiner Schwester. Ich holte tief Luft und brummte ich bin andauernd bei ihr und sie findet nichts, irgendwann brachte es über mich, und sagte ihr das ich meine Ärztin nicht immer die Wahrheit sagte, das ich ihr verschwiegen habe, das ich schmerzen im Oberbauch habe, Fett im Stuhl und Rückenschmerzen habe, obwohl sie mich danach fragte. Da sagte meine Frau, energisch und laut, was sie sich eigentlich die letzte zeit nicht mehr traute, morgen sagst du ihr die Wahrheit sonst bin ich weg, mit den Kindern, ich habe keine Lust mehr. Ich kann nicht mehr, meine nerven gehen kaputt. Ich meinte nur, ich gehe morgen früh zur Arbeit, und sage meinen Chef bescheid, das ich mittags zum Arzt gehe. Meine Frau scheint daran wohl gezweifelt zu haben. Abends kam sie an, legte mein Handy vor mir hin und verschwand ganz schnell Richtung Schlafzimmer. Ich sah die Nummer von meinem Chef. Ich fragte sie, bzw. brüllte sie an, was das soll? Sie hat meinen Chef angerufen, und ihm gesagt das ich morgen zum Arzt gehe. 14.04.2009 sagte ich meiner Ärztin was los ist, verständlicher weise war sie sauer auf mich und wies mich ins Krankenhaus nach Kirchen (Westerwald) ein.

Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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