Mein Krebs und der Weg zu Gott
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Meine jetzige Chemotherapie
Meine jetzige Chemotherapie

Meine jetzige Chemotherapie besteht aus 2 mittelgroßen, niedlich in Rosa gehaltenen Tabletten. Ich denke mal, wenn ich da mit einem Dremel ein Smiley einschleife, könnte ich da noch richtig was rausschlagen vor Discotheken. Muss aber darauf aufpassen das ich nicht mehr als vier pro Tag verkloppe, den das ist meine Tagesration. Mal schauen, wenn es nichts bringt ob es sich lohnt.
Dreimal am Tag muss ich mir die Hände und Füße einreiben die ein Harnstoff beinhaltet, als Nebenwirkung könnte es passieren, das sich die Haut ablöst, aber bisher merke ich davon noch nichts, nur was anderes.
Zuerst wirst du etwas munter, so fünf Minuten und dann haut es dich weg, du schläfst, friedlich und nichts bekommt dich wach. Bei mir treten seltsame Nebenwirkungen ein. Den einen tag war ich mir hundert Prozent sicher das ich mich angezogen habe, habe sogar noch mal an mir runter geschaut und sah Hose und Schuhe und dann wollte ich spazieren gehen. Zu meinem Glück kam meine Frau nach Hause, und schob mich wieder rein, da kam ich zu mir, und dann fiel mir auf, ich hatte nur ein T-Shirt an, meine Komprezissionsstrümpfe und eine Unterhose, nichts mit Hose und Schuhe. Ich war voll neben mir. Das andere Mal schrieb mir meine Frau auf, ich sollte Frau Alwani anrufen, meine Hausärztin, ich konnte sie aber nicht anrufen, weil ich nicht wusste  wie ein Telefon funktioniert und ich keine Ahnung hatte wer diese Frau war. Mir war es ziemlich peinlich, und sagte zu meiner Frau nur, ich habe es vergessen. Mir ist manchmal ziemlich unheimlich diese Dinger zu schlucken, weil ich nie weiß was passiert. Es passiert, ich wache schweißgebadet auf, weil ich aus dem Bett gefallen bin, obwohl ich noch darin liege. Ich vergesse sehr viel, werde immer mehr zur Last für meine Frau, und jetzt durch die bunten Dinger werde ich noch verwirrt, und dabei nehme ich sie erst seid vier Tagen, wie soll es noch werden, habe Angst davor, das ich irgendwann mal durch Dorf wandere und meine Frau mich irgendwo abholen darf. Hier werde ich weiter berichten wenn wieder was passiert, peinlich wird mir nichts, ist doch was lustiges in dem Leben was ich noch führen darf oder kann.
Es sind ja nicht nur die Chemotabletten in Rosa die ich nehmen muss, morgens und abends kommt dann noch eine hell rosafarbende (Antibiotika) eine gelb Weiße (Rückenschmerzen), eine Braune (Eisentablette) ab und zwei blaue (Morphium), zwei große Weiße (Schmerztabletten) Wassertablette und meine Verdauungstabletten dazu, vielleicht bringt die Mischung einen zum schweben, dann wird mir nichts anderes als alle in einen Topf zu geben, zu Mörsern und neu zu pressen, das ist alles noch Zukunftsmusik, so noch ein paar Euros zu verdienen, wenn sie mich erwischen plädiere ich auf Unzurechnungsfähigkeit.
Wie ihr bemerkt nehme ich alles mit Humor, das ist das wichtigste und darf man nie verlieren, Humor erhält den Lebenswillen, und Blödsinn machen ist doch das schönste was es gibt, und das konnte ich schon immer gut.

Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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