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Lungenspiegelung und Intensivstation

Am nächsten Morgen fragte ich noch mal nach, wann die Spiegelung gemacht werden soll, wegen meiner Frau. Zur Antwort bekam ich, ich bringe sie jetzt runter. So schnell hatte ich nicht damit gerechnet. Unten wurde ich ein wenig verkabelt, und die Schwester sagte es dauert noch ein wenig, die Ärztin ist noch im OP, ist aber sofort fertig. Gesehen habe ich die Ärztin vor der Spiegelung nicht mehr. Ich war schon im Reich der Träume. Aufgewacht bin ich auf der gleichen Liege noch im Behandlungsraum, die Ärztin sagte, Guten Morgen gut geschlafen. Sie machte einen netten Eindruck, bin immer wieder überrascht wie viel Zeit sich hier die Ärzte für einen nehmen. Dann ging es wieder in mein Bett und hoch aufs Zimmer. Ich spürte ein derbes Kratzen im Hals und musste Husten, das tat sehr weh, aber der Hustenreiz hörte nicht auf. Ich spuckte ab und zu blaues Kontrastmittel aus. Im Zimmer wartete schon meine Frau auf mich, auf dem Weg dorthin las ich den Übergabe bericht, ein Satz fiel mir besonders auf, weil er dick geschrieben war, kein Tumorgewebe entdeckt. Das war toll, die beste Nachricht. Die Drainage war noch angeklemmt und das Husten tat nicht mehr so weh, so ließ ich ihn freien Lauf. Meiner Frau fiel auf das die Linke Brust größer wurde, mein Hals anschwoll. Der eine Drainagenschlauch wurde rot, meine Frau bekam Panik, und ich bemerkte das der Hals anschwoll, ich schlecht Luft bekam, ich klingelte nach dem Arzt, der kam und holte sich Unterstützung von der Chirurgischen Abteilung. Mittlerweile sah ich aus wie ein Luftballon und meine Frau musste schon wieder gehen.  Ich wurde nach unten geschickt zum CT. Ob ich wieder aufs Zimmer komme war fraglich. Unten schaute sich ein Chirurg das CT Bild an und sagte, bringen sie ihn direkt rüber auf Intensiv. Bum, das hat gesessen, wie sollte ich meine Frau bescheid sagen, mein Handy lag oben auf dem Zimmer, ihre Handynummer kenn ich nicht auswendig. Mir blieb nichts anderes Übrig als ihr auf dem Anrufbeantworter zu sprechen, Kurzfassung, dabei muss ich wohl vergessen haben zu sagen das ich operiert werde. Hier ging alles schnell, erst einmal umziehen, das heiße Hemdchen an und die schönen Strümpfe. Der Bauch wurde rasiert, zur Sicherheit, und ich soweit angeschlossen, dann hieß es warten, ich machte die Augen zu, wenn man sie noch schließen konnte, sie waren angeschwollen, fast zu. Dann bekam ich die LMAA Tablette und schon wusste ich gleich geht’s los. Im Operationsvorhof, so nenne ich das mal, wurde man freundlich begrüßt. Die Schwestern und Pflegern wuselten um einen herum, waren sichtlich bemüht das es einem gut ging. Ich wurde in den Vorbereitungsraum geschoben, zum Schmerzkatheder verlegen. Dieser wird in den Rücken gesetzt, in der Höhe der Operation, damit das Schmerzmittel direkt an die richtige stelle kommt. Ein Pfleger nahm mich in die Arme, half mir beim hinsetzen und sagte wir schaffen das schon. Er drückte meine Schultern nach unten so das ich einen Katzenbuckel machen musste. Gleich wird es etwas schmerzen aber ich bin bei Ihnen, wir schaffen das schon, diese beruhigende Stimme tat sehr gut, ich merkte überhaupt nichts von dem Einstich. Dann legte er mich hin und sagte, gleich werden sie schlafen, und schon war ich weg. Ich wurde wohl ein wenig zu früh wach, den irgendetwas steckte noch in meinem Hals, ich bekam Angst, Panik keine Luft. Ich wollte es selber rausziehen aber meine Hände waren fest gebunden. Das ganze dauerte vielleicht nur Sekunden aber für mich waren es Minuten, ich hörte noch einen Pfleger rufen, zieht den Tubus raus und absaugen, aber dann fielen meine Augen wieder zu, ich war wieder weg getreten. Man hatte mich wieder ins Land der Träume geschickt. Es war schrecklich diese Erfahrung, aber bestimmt keine Absicht. Endgültig aufgewacht bin ich dann unten wieder auf Intensiv. Es war direkt eine Schwester bei mir, die mich umsorgte, und fragte wie es mir geht. Die Schwester meinte draußen ist Besuch für sie, ihr Bruder. Ich meinte, mein Bruder glaub ich nicht. Doch sagte sie, soll ich ihn reinholen. Gerne sagte ich, und siehe es war nicht mein Bruder, sondern mein Glaubensbruder, sehen wir uns so ähnlich dachte ich. Ich klärte sie erst mal auf, das fand sie gar nicht lustig, denn sie hatte ihm alles gesagt und ihn reingelassen, eigentlich hätte sie das nicht, ich fand das lustig. Ist auch gut so, das er bescheid weiß. Er arbeitet selber im Pflegerischen Beruf und weiß wovon die Ärzte reden. Ich gab der Schwester die Erlaubnis ihn anzurufen wenn was mit mir ist, er ruft dann meine Frau an, er hat mehr geduld und zeit als die Ärzte meinte ich. So richtig erkennen konnte ich ihn nicht, denn beide Augen waren richtig zugeschwollen. Geredet wurde wenig, das sprechen fiel mir schwer, er lass mir aus der Bibel vor, ich dachte nur kurz daran wie es für andere aussah, weil die Tür ein wenig offen stand. Wenn das einer mitbekommt, der muss doch denken ich bekomme die letzte Ölung, schoss es mir durch den Kopf, doch es tat gut, es tat gut ihm zuzuhören, obwohl ich nicht mehr weiß worum es ging, war noch etwas daneben vom Schmerzmittel und Narkosemittel, doch es war schön. Schlafen konnte ich nicht die Nacht immer nur stückweise mal 10 Minuten, ich dachte an vieles, grübelte über alles. Mit der Nachtschwester unterhielt ich mich fast eine ganze Stunde. Ich war der einzigste der nicht schlief, alle anderen Räume waren still, kein Alarm nichts zu hören. Nur ich war wach und redete, es tat gut. Das schlimmste auf der Intensiv war die Uhr, ein riesengroßes Ungetüm, das man nicht übersehen konnte, der Sekundenzeiger war rot und man konnte ihn ganz deutlich sehen, wie er umsprang, immer langsamer wurde, er schien zu stehen. So verging die Nacht, am nächsten morgen wurde ich auf Station 5 Chirurgische Abteilung gebracht. Meine Sachen wurden mir runtergebracht, bis auf mein Waschzeug, das ist verschwunden.

Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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