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Weihnachten im Krankenhaus
Weihnachten ohne Familie

Weihnachten ohne Familie......das klingt für jeden schrecklich. Heiligabend nicht bei den Kindern sondern eingesperrt im Krankenhaus, an Bett gefesselt.
Für mich schien es der blanke Horror zu werden, aber es blieb mir nichts anderes übrig, ob ich wollte oder nicht. Die vor Weihnachtszeit musste meine Frau ohne mich verbringen. Die Räume schmücken, Weihnachtsbaum kaufen und aufstellen, alles passierte ohne mich. Ich lag, und war meistens nur am schlafen, aufstehen durfte ich nicht, nach hause durfte ich nicht.
Hoffnung hatte ich noch, Weihnachten zu Hause zu sein, aber mit der Verlegung nach Giessen war es vorbei. Jetzt war es sicher, Weihnachten bleibe ich hier. Ich fragte im Gebet nach dem Sinn warum ich Weihnachten nicht zu Hause sein durfte. Eine Antwort bekam ich nicht, aber es wurde mir schnell klar, hier im Krankenhaus sah ich sehr viele Reportagen, und mir war öfters nach weinen zumute, was man so mitbekam was die Menschheit über Weihnachten wusste. Eins weiß niemand, ob unser Bruder Jesus wirklich am 24 Geboren wurde, aber das ist jawohl egal, die Tage wurden so festgelegt, zu ehren unseres Bruders, damit wir immer an ihm denken, das wir nie vergessen was er für uns getan hat, für uns ertragen musste.
Seit dem Tag der Geburt war er nur auf der Flucht. Er wusste wie er sterben würde und hat es ertragen, ob wohl er es bestimmt es leichter haben könnte und dem Teufel in der Wüste zugesprochen hätte.
Was hätten wir an seiner Stelle getan, wir die so schwach sind, hätten wir das Angebot vom Teufel angenommen, hätten wir uns geweigert die Wunder zu vollbringen um nicht aufzufallen, wären wir in dem Garten geblieben wo er verhaftet wurde? Ich spreche mal für mich, also ich wäre an dem tag nicht in dem garten geblieben, ich wäre woanders hingegangen um der Verhaftung zu entfliehen. Ich habe Weihnachten besonders schön erlebt, obwohl man so was erfahren musste was man noch über Weihnachten weiß. Es wurden Jugendliche gefragt, die noch in der Schule waren, nicht aus dem Osten, wo die Kirche lange zeit verbannt wurde, nein viele von den befragten kamen aus dem Westen.
Warum feiert man Weihnachten? Antworten kamen dabei heraus, wie keine Ahnung, weil es schon immer so war, wegen den Königen die nach Bethlehem gekommen sind, mir egal Hauptsache Schulfrei oder weil der Weihnachtsmann kommt. Es ist schon erschreckend was da so gesagt wird, nur ganz wenige wussten warum und die sahen so aus, das sie Christen wären, Kreuz um den Hals.  Dann ging es weiter, wer ist Jesus Christus. Auf die Antwort war ich gespannt. Jesus Christus war ein römischer Feldheer, oder Jesus Christus ist der Weihnachtsmann, Jesus war ein Bettler, aber das beste war, der eine fragte, war Jesus nicht ein Berühmter Pharao.  Na ich dachte nur, wo soll das alles noch enden. Dann wurde nach dem Geburtsort gefragt, Kairo, Berlin, Lissabon, Rom, fast alles war vertreten, aber bei dem einen fragte ich mich, hat er überhaupt irgendwann mal in Geschichte aufgepasst, den der meinte New York.
Ich war am grübeln, über die Menschheit, vor allem man lernt es doch heutzutage doppelt. Je nach dem wie einer getauft wurde, gibt es doch die Kommunion und Firmung, oder die Konfirmation, da muss doch mal was hängen bleiben, oder haben die Pfarrer und Pastoren keine Lust mehr, denen was bei zu bringen. Ich weiß noch bei meiner Kommunion mussten wir in den Unterricht und Sonntags in die Kirche und bei der Firmung rief uns der Priester auf, und führte Buch, da bleibt schon was hängen.
Vielleicht sollte man ein Viedeospiel mit Jesus erfinden, das viel Action drinnen hat, damit die noch was lernen, es ist schon traurig, was unsere Jugend so weiß. Ich machte mir so meine Gedanken, und wenn man sich dann noch das Fernsehprogramm von Weihnachten anschaut kann einem nur schlecht werden, nur Action Filme und sonst nichts, da kann man schon Angst bekommen, Weihnachten alleine zu verbringen, aber mir blieb nichts anderes Übrig, man muss sich damit abfinden. Ich verbrachte auch sehr viel zeit mit Gesprächen mit unserem Vater, weil es da auch schon verstand das ich am 30. Dezember operiert werde, ich bat ihm darum das alles gut gehen soll, und das nichts schlimmes passieren soll. Und wenn doch, sagte ich zu ihm liegt es alleine nur in deiner Macht, du hast mir das Leben geschenkt und du kannst es mir nehmen, ich kann nichts daran ändern, dein Wille geschehe. Mittags am 24 waren noch zwei Brüder bei mir, wir unterhielten uns, lange konnten sie nicht bleiben, was ich auch verstand, es war ja Heiligabend. Ich nahm mir den Laptop zur Hand und stellte mir schon mein langweiliges Abendprogramm fest, mit Besuch rechnete ich nicht mehr, um so sprachloser war ich, das auf einmal eine achtköpfige Familie mein Zimmer stürmte, es war einige riesige Überraschung, damit habe ich nicht gerechnet, der Letzte der rein kam, trug eine Gitarre mit sich. Wir redeten viel, die Kinder nahem das Krankenhaus unter Kontrolle, sie waren mehr draußen als drinnen. Wir sangen zusammen ein paar Lieder. Ich sage euch das war Weihnachten für mich, es passiert was womit man nicht rechnet, weil sonst wird Weihnachten ja systematisch durchgeplant, Heiligabend mit der Familie evtl. kommt noch einer zum Essen dazu, aber man weiß bescheid das jemand kommt. Aber dieses Weihnachten war das schönste, auch wenn meine Familie nicht da war, aber die Überraschung, erfüllte mein herz mit Wärme und Liebe. Da kommen Menschen aus der Versammlung die man sehr gut kennt, die man lieb gewonnen hat, Heiligabend mit den Kindern, bei starken Schneefall nach Giessen um einen zu Besuchen, einfach nur wunderbar, das werde ich nie vergessen. Den Rest des Abend nachdem sie weg waren, war mir egal was im Fernsehen kam, ich war noch überwältigt, das ich es eh nicht mitbekam was lief, ich war noch in Gedanken an die schöne Stunden. Mir wurde bewusst, was Weihnachten wirklich ist, nicht nur ein Tag wie jeder andere an dem man sich mit Geschenken vollballert, nein Weihnachten ist ein Fest der Liebe, der Nächstenliebe. Diese Liebe ist das größte Geschenk was es gibt.
Am 25 kam meine kleine Famiie zu mir um weihnachten zu feiern, es waren nur ein paar Stunden, die aber die schönsten waren, nicht weil sie weg waren und ich meine Ruhe hatte, nein die Stunden waren konzentriert mit Liebe, es waren schöne Stunden, die man zuhause so nicht erlebt, den da hat man seine Familie den ganzen Tag um sich, hier wusste man, es werden nur ein paar Stunden werden. Die Stunden waren anstrengend und dennoch schön. Einerseits war ich traurig das sie wieder fahren mussten, anderseits war ich aber auch froh, denn ich war am Ende meiner Kräfte, ich träumte die Nacht noch von dem Tag. Wenn mich dann unser Vater zu sich geholt hätte, hätte ich ein friedlichen Lachen im Gesicht. Am nächsten Tag kamen meine Eltern zu besuch, auch die Stunden waren schön, es war alles begrenzt auf ein paar Stunden, nicht wie sonst die vergangenen Weihnachten. Weihnachten verspürte ich dieses Jahr Intensiver, als sonst. Vielleicht liegt es daran, das meine Einstellung zu Weihnachten sich geändert hat, das ich weihnachten wieder einen Sinn gegeben habe, oder weil ich es diese Jahr ganz anders erleben durfte.
Eins ist aber sicher dieses Weihnachten feiere ich anders, kein Stress keine Hektik, ganz in Ruhe mit meiner Familie.
Geplant wird nichts, wer kommt der kommt, zu essen ist immer Haus, nur wird es dann kein Festessen geben. Es wird Jesus Geburtstag gefeiert, und er wollte bestimmt nicht das wir so ein Gehabe darum machen.


Aktuelles  
  wie schon aufgefallen ist, kann ich die homepage nicht so fortführen, wie es sich viele wünschen.
ich bin zu sehr in trauer und habe kaum kraft, um die homepage fortzuführen

Ich vermisse meinen Schatz....
 
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Brief von Jesus  
  Du bist einmalig und wunderschön in meinen Augen. Ich sage zu dir: geliebtes Kind. Nichts ist mir zu kostbar für dich - ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben. Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte? Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit, deinen Schmerz und deine Ängste. Gib sie mir und dazu deine Tränen, deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür Anteil an meinem Frieden, an meiner Liebe, an meiner Kraft, an meiner Geduld, an meiner Stärke, an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin. Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit: Du bist nicht allein - und in der Gewissheit, dass er dich nach Hause führt zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
Ich war nie alleine, denn ich sah...  
  Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
 
Eines meiner Lieblingslieder, Anker in der Zeit  
  Es gibt bedingungslose Liebe,
die Alles trägt und nie vergeht.
Und unerschütterliche Hoffnung,
die jeden Test der Zeit besteht!
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weißt,
auch wenn wir jetzt nicht Alles sehn.
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung, selbst für Feinde,
und echten Frieden nach dem Streit!
Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jeder Zeit!
Es gibt ein ew'ges Reich des Friedens,
in uns'rer Mitte lebt es schon!
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden,
in Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.

Es gibt die wunderbare Heilung,
die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod!
Es gibt Gerechtigkeit für Alle,
für uns're Treue ew'gen Lohn!
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
mit Jesus Christus, Gottes Sohn!

Er ist das Zentrum der Geschichte!
Er ist der Anker in der Zeit!
Er ist der Ursprung allen Lebens,
und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
(Albert Frey)
 
Du hast die Wunden mir geheilt  
  Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Du hast dem Arzt die Hand geführt,
durch seine Kunst mich angührt,
und ich hab deine Kraft gespürt. Das Herz ist frei.
Du hast die Wunden mir geheilt;
die Schmerzen sind vorbei.
Du bist zu Hilfe mir geeilt; ich fühl das Leben neu.
Ein Wort biss mir die Seele wund.
Doch dein Wort machte mich gesund;
es kam aus einem Menschenmund. Das Herz ist frei.
Du hast mich manchmal schnell geheilt,
und manchmal nur mit mir die Ängste und und den Schmerz geteilt. Auch dafür dank ich dir. Heut hilfst du so und morgen so; ich staune, wie und wann und wo.
Wenn du nur da bist, bin ich froh. Das Herz wird frei.
 
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